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Kennst Du das Socken-Klischee der Männer? Sie würden ihre Socken gerne ausziehen und am „Tatort“ liegen lassen. Oder die berühmte offen-stehende Klobrille,… ich bin mir sicher dir fallen so ganz alltägliche Marotten deines Partners sofort ein, die Du gerne ändern möchtest. Männer versuchen auch zu erziehen, aber ohne viel Worte. Wenn ER seine Socken konsequent rumliegen lässt, erzieht er sie dazu, die Socken wegzuräumen. Frauen haben genauso ihre Macken, aber da dieser Blog an Frauen gerichtet ist, geht es hier um die Sicht der Frau.

Man kann seinen Partner nicht erziehen, man kann sich nur selbst auf ihn einlassen und im besten Fall einen Kompromiss finden. Er muss sich selbst und zwar freiwillig entscheiden, sein Verhalten zu ändern, damit das Zusammenleben harmonisch funktionieren kann. Das ganze Thema ist und bleibt kompliziert. Die Grenze zwischen erziehen und seine Wünsche klarzustellen verläuft fließend. Oft führt dies zum Streit, gerade wenn man sich eine gemeinsame Wohnung teilt. Es klingt vielleicht romantisch, aber auf Dauer hält man es doch nicht durch, seinen Partner so zu lieben, „wie er ist“. Es gibt Dinge, da muss man sich in der Mitte treffen, das ist auch gut so. In der Beziehung schleift man sich gegenseitig und entwickelt sich weiter – bestenfalls in die gleiche Richtung. Hier kommen die Tipps, um die Vorsätze umsetzen zu können.

Hier kommen meine Tipps dazu:

Aus dem Harmoniebedürfnis heraus lieber schweigen und seinen Ärger verdrängen funktioniert auf Dauer nicht – irgendwann platzt die Bombe.

Besser:

  1. Überlege dir, ob es wirklich eine Sache ist, mit der Du dich nicht arrangieren kannst. Stört es dich so sehr, dass eine Veränderung nötig ist oder kannst Du auch damit leben? Ist es vielleicht dein Sauberkeitsfimmel und reagierst Du über?
  2. Dem Partner konstruktiv mitteilen, was genau das Zusammenleben stört: am Besten nicht 100 Dinge auf einmal, das überfordert à definiere deine eigenen Grenzen

Konstruktiv mitteilen bedeutet, eine Botschaft zu übermitteln, wie es mir dabei geht. „Ich fühle mich respektlos behandelt, wenn…“, „Mich nervt es, dass…“. Diese Mitteilungen können besser aufgenommen werden als die Keulen wie „Du bist faul…“, oder Verallgemeinerungen wie „Immer machst Du…“, „Nie kümmerst Du dich um…“.

  1. Einen Lösungsvorschlag machen: Mit welchem Minimum an Veränderung bist Du einverstanden? Kannst Du ihm die Sache vereinfachen, indem Du ihm z.B. eine To-Do-Liste schreibst – und er kann entscheiden, wann er die Dinge erledigt? Soll er mehr Verantwortung tragen, aber weiß gar nicht, wo er anfangen soll? Gib ihm die nötigen Infos, damit er sich um bestimmte Termine kümmert, wenn Du den Überblick hast.
  2. Einen Kompromiss finden: Versucht Euch in der Mitte zu treffen, wenn er versteht, dass Änderungsbedarf besteht. Wenn auf Dauer keine Lösung in Sicht ist, dann übernimm nicht Du für alles die Verantwortung. Lass seine Socken liegen und finde einen Weg, damit Du dich nicht mehr darüber ärgerst. Wenn er schlau ist, dann verändert er etwas und merkt, was Du die ganze Zeit tust. Fehlt es ihm an Motivation? Erfahre hier mehr.

Männer finden es ziemlich unsexy, wenn Frau an allem herumnörgelt und ihn auf ihre Art zur Veränderung erpressen will. Da schalten sie gerne auf stur oder auf Durchzug. Wenn ihm wirklich etwas an der Beziehung liegt, dann will er, dass es dir gut geht. Es erfordert Geduld und Mut seinem Partner sein Anliegen mitzuteilen. Man lässt ihm dabei die Freiheit, sich zu ändern. Mit Sanktionen und Strafen zu drohen scheint oft die schnellere Lösung zu sein – führt aber auch schneller zur Beziehungskrise bis hin zur Trennung. Probier die sanfte Lösung aus und schau, was passiert! Ein Versuch ist es wert. Sei kreativ!

 

 

 

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