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Eine Frau hat mir ihre interessante Geschichte erzählt, nennen wir sie Kathrin, wie sie sich früher ihren Partnern gegenüber verhalten hat. Sie war und ist eine attraktive Frau und lernte die verschiedensten Männer kennen. Klingt erstmals gut, bei dieser Vielfalt hatte sie eine große Auswahl. Bei den ersten Dates nahm sie sich die Männer ganz genau unter die Lupe. Sie wollte genau wissen, welche Berufe sie haben, was ihnen wichtig ist und für welche Themen sie sich interessieren. Und natürlich auch, welche Frau ihre Traumfrau ist. Eine Weise Vorangehensweise, wenn man einen Mann kennen und lieben lernen will. Ab dem 2. Date hat sich Kathrin dann dem Mann entsprechend gekleidet: Bei dem Businessmann war es ein schickes Kostüm, dass sie sich extra gekauft hat – obwohl sie diese gar nicht so bequem findet. Mit den hohen Schuhen nahm sie soga Blasen in Kauf. Sie versuchte elegant und selbstbewusst zugleich zu sein, versuchte sich hochgestochen auszudrücken, warf mit Floskeln um sich. Was tut frau nicht alles…

Danach lernte sie einen Vereinsfußballspieler kennen. Sie beschäftigte sich immer mehr mit Fußball, begann mehr Sport zu machen und fieberte bei den Spielen mit. Ihr Kleidungsstil wurde sportlicher, sie trug nur noch Sneakers und Jeans. Sie folgte mit all ihrem Sein den Plan, die Frau SEINER Träume zu sein, nach dem Motto: Was für eine Frau hättest Du gern? Ich werde diese Frau für dich sein. Ein anderer Mann stand eher auf blonde Frauen. Du kannst dir denken, warum sie sich einen Friseurtermin ausmachte…  Die Beziehungen hielten ein paar Monate, aber zerbrachen wieder. Entweder, weil Kathrin keine Lust mehr auf diese Spielchen hatte oder ihm fehlte etwas in der Beziehung. In ihrem Kleiderschrank hingen nach einiger Zeit die verschiedensten Kleidungsstile. „An meinem Outfit konnte ein Außenstehender erkennen, mit was für einem Typ Mann ich gerade zusammen bin.“ – so ihre Aussage. Sie erlebte in dieser Zeit immer wieder Rückschläge und Trennungen, jedoch kann sie heute sagen, dass sie aus all diesen Erfahrungen sehr viel gelernt hatte:

Kathrin wollte geliebt werden, wollte das Interesse und die Aufmerksamkeit des Mannes erwecken. An sich etwas ganz natürliches. Sie meinte es gut. Jedoch bedeutet gut gemeint nicht immer „gut gemacht“. Sie versuchte es den Männern recht zu machen, weil sie davon überzeugt war das ihre wahre Persönlichkeit – die sie noch nicht wirklich kannte – zu langweilig, zu unattraktiv und nicht liebenswürdig war. Sie passte sich vollkommen an SEINE Bedürfnisse an und inszenierte die Frau, die in sein Beuteschema passte (ihrer Meinung nach).

Rückblickend hat sie aber eines erkannt: Sie war nie sie selbst.

Das Problem für ihre gescheiterten Beziehungen: Sie war nicht sie selbst und er merkte, dass etwas nicht stimmte. Sie hatte immer das Gefühl, nicht für das vollständig geliebt zu werden, wer sie ist und was sie ausmacht. Je nachdem ob ER zufrieden war, war sie es auch. Äußerte ihr Partner Kritik an ihr, dann versuchte sie sich zu ändern. Ohne jedoch die Situation zu hinterfragen. Seine Meinung war ihr wichtiger als andere. Mit der Zeit glaubte sie selbst die Person, die sie gerade spielte, zu sein. Die Wahrheit kam aber früher oder später ans Licht. Spätestens, als die Beziehung scheiterte.

Der Widerspruch: Je mehr man jemand gefallen will, desto schlechter gelingt es.

Sind wir nicht alle von Menschen fasziniert, die nicht auf die Idee kommen sich anzupassen? Die bestimmt und selbstbewusst auftreten und zu sich und ihrer Meinung stehen? Gerade diesen Menschen schenken wir unser Vertrauen, da sie Rückgrat haben und ehrlich sind. Bei ihnen wissen wir einfach, woran wir sind. Im geheimen wünschen wir uns, auch so zu sein, d.h. selbstbewusst zu sein. Aber kritische Gedanken halten uns davon ab, dass ist unser niedriges Selbstwertgefühl. Gedanken wie: „Ich bin nicht so wichtig und außergewöhnlich, dass sich ein Mann für mich interessiert.“ oder „Ich bin nicht liebenswert, da ich so viele Fehler habe.“ Hier bekommst Du mehr Tipps zu deinem Selbstwert. Je mehr Du also akzeptierst, dass Du Schwächen hast und trotzdem ein wertvoller Mensch bist, desto mehr kannst Du ehrlich zu dir selbst sein und zu dir stehen – dann fällt es dir leichter, vor anderen Menschen dir selbst-bewusst zur Seite zu stehen.

Wir sind schon die beste Version unserer selbst. Der Gedanke dahinter: Ich bin, wie ich bin und ich darf so sein. So wie ich jetzt bin, bin ich ein wertvoller, wichtiger Mensch. Wenn dich dann immer noch einige Macken an dir nerven, hast Du die Möglichkeit sie zu verändern. Und wenn Du nicht willst, dann ist es auch ok.

Kathrin gelang es aus dieser Wiederholungsschleife ihres Beziehungsproblems auszusteigen, indem sie sich auf die Suche nach sich selbst machte. Sie fing an sich selbst besser kennen zu lernen. Da verbringt man 24 Stunden am Tag mit einer Person und weiß nicht, wer sie ist und ist obendrein nicht zufrieden mit dieser einen Person: Sich selbst. Sie lernte Schritt für Schritt, wer sie ist, was ihre Werte sind, wo ihre Grenzen liegen und was sie ausmacht: Ihre Schattenseiten- als auch ihre Talente und Fähigkeiten, all das was sie ausmacht. Sie wurde sich selbst bewusst und hoffte nicht mehr darauf, für eine Lüge geliebt zu werden. Jetzt ist sie viel unabhängiger von ihrem Partner und hat Menschen in ihrer Umgebung, die sie wirklich kennen und sie TROTZDEM lieben und schätzen. Die Fortsetzung folgt im 2. Teil der Serie. Hier kommst Du zu Teil 2!

 

 

 

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