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Wir sind die Generation S. S wie Single.

Laut der Statistik sind in Großstädten 46% der Haushalte Singlehaushalte. Das ist ein Anstieg seit 1971 von über 12%. Heißt: In jeder 2.Wohnung lebt nun jemand allein. Früher war es jede dritte.

Was ist passiert? Woher kommt dieser Trend zum Singleleben?

1. Abwehrhaltung

Fast jeder Mensch wurde in Beziehungen schon einmal verletzt. Mit der Zeit, wenn das zu viele und zu schwere Verletzungen waren, dann verschliessen wir uns aus Angst wieder verletzt zu werden. Für viele beginnt dieser Prozess bereits in der frühen Kindheit, wenn sie mit Eltern aufwachsen die entweder zu wenig Zuneigung und Nähe geben oder sie sehr oft verletzten. Kinder bauen dann schon eine Mauer auf und halten geliebte Menschen auf Distanz aus Angst wieder verletzt zu werden.

Betrifft dich das?

Wenn du die Tendenz hast, dich in Menschen zu verlieben, die dich zurückweisen und du aber Menschen zurückweist, die dich lieben, dann kann es sein, dass du in der Abwehrhaltung bist. Sehr oft suchen wir dann Partner aus, die selber sehr distanziert sind und geben die Schuld für das Scheitern unserer Beziehung dem Partner ohne zu erkennen, dass wir vielleicht gar nicht so offen sind wie wir denken. Glaubst Du, Du bist zu kompliziert? Dann kommt hier Ermutigung für dich.

Ausweg:

Versöhnung mit der Vergangenheit. Zuerst einmal werde dir klar darüber mit welchen Personen du diese schmerzhafte Zurückweisung als erstes erlebt hast. Dann erkenne, dass du zum damaligen Zeitpunkt gar nicht wusstest oder wissen konntest, warum diese Menschen so gehandelt haben. Sehr oft taten sie es, weil sie es gar nicht besser wussten oder keine andere Wahl hatten. Auch unsere Eltern, Großeltern und Erzieher haben als Kinder nicht immer das bekommen, was sie sich gewünscht haben. Wenn man sich in ihre Haut versetzt, dann kann man verstehen, warum sie so gehandelt haben und erkennen, dass sie uns eigentlich immer das beste gewünscht haben und uns sehr geliebt haben.

2. Ungesunde Auswahl

Wenn wir nicht wirklich offen sind, dann passiert es, dass wir Partner auswählen, die emotional gar nicht verfügbar sind. Das kann sich zu einem  Muster entwickeln, man verliebt sich immer wieder in die Falschen; in Menschen, die zB bereits vergeben sind und nur nach einer Affäre suchen oder Menschen die (zur Zeit) nicht fähig sind wirklich Nähe zu geben oder Menschen, die gerade nur auf Sex aus sind.

Warum tun wir das? Sehr oft ist es die verborgene Angst vor Intimität und wahrer Nähe. Für viele Menschen ist es auch eine „selbsterfüllende Prophezeiung“; man hat negative, kritische Gedanken über sich selbst und durch einen emotional nicht verfügbaren Partner werden diese bestätigt.

Ausweg:

Arbeite an einem positiveren Selbstbild! Überprüfe deine Glaubenssätze und Einstellungen und gegebenenfalls ändere diese!

3. Angst vor Nähe

„Wir wollen nicht immer das, wovon wir sagen, dass wir es wollen.“

Viele Menschen sagen, sie wünschen sich nichts mehr als eine intime Liebesbeziehung. Sobald es dann aber so weit ist und ein Mensch in ihr Leben tritt, der dies auch will, verhalten sie sich kontraproduktiv.

Anstatt die Liebe dankbar anzunehmen und die Nähe zu genießen, wehren sie sich mit Händen und Füssen gegen die Beziehung. Sie werden gemein, verletzend oder distanziert, nur um den Partner nicht zu nahe an sich heranzulassen.

Dahinter liegt ein verborgener Glaubenssatz: „Man darf mich nicht zu sehr lieben.“ Menschen ertragen nur ein bestimmtes Mass an Nähe und das ist von Mensch zu Mensch verschieden.

Ausweg:

Wer aus diesem Teufelskreis der Frustration ausbrechen will, muss lernen die anfangs unangenehmen Gefühle, die zu große Nähe erzeugt, auszuhalten UND auf die positiven Seiten des Partners und der Beziehung zu fokussieren. Hier erfährst Du mehr über Bindungsangst.

TIPP: Schreibe jeden Tag eine Liste: 10 Dinge die ich an meinem Partner liebe, 10 Dinge die ich an mir liebe, 10 Dinge die ich an unserer Beziehung liebe.
Die Liste hilft dir dabei wieder auf das positive zu fokussieren.

4. Niemand ist gut genug

Es ist wichtig hohe Standards zu haben und zu wissen was man will. Nur übertreiben sollte man es auch nicht damit. Menschen haben gute und schlechte Seiten und keiner von uns ist perfekt.

Ein Klient hat mir letztens seine Liste der perfekten Frau gegeben. Ich war geschockt, es waren 2 volle A4 Seiten. Diese Frau musste wirklich alles können, lieb, klug, schön und sexy sein und ihm quasi jeden Wunsch von den Augen ablesen. Sie durfte nicht unsicher sein, nicht zu emotional und auf keinen Fall langweilig im Bett.

Ich las die Liste mit Erschaudern und betrachtete meinen Klienten. Er ist ein toller Mann, aber auch ein vollkommen normaler Mensch. Sein Körperbau ist gut, aber nicht perfekt. Er hat Karriere gemacht, aber er ist kein Fußball Weltmeister. Er ist klug und gebildet, aber den Nobelpreis wird er nie erhalten.

Er sollte sich eine Frau suchen, die in der selben Liga spielt wie er! Ein tolle, liebe, hübsche Frau, die eben auch ihre Herausforderungen im Leben hat, und die wie jeder andere Mensch auch, eben noch zu lernen hat.

Ausweg:

Nimm den Anderen so an wie er ist! Nimm dich selbst so an wie du bist! Du brauchst nicht perfekt zu sein, er braucht nicht perfekt zu sein, DENN ihr seid beide schon perfekt so wie ihr seid. Warum weiß ich das über euch? Ganz einfach: Ich bin Mutter. Wenn ich mein Kind ansehe, dann weiß ich, dass es ein vollkommenes Wesen ist. Obwohl dieses perfekte Wesen keine perfekten Schulnoten hat oder rund um die Uhr ein perfektes Verhalten an den Tag legt. Es ist perfekt so wie es ist und es entwickelt sich und wächst. Genauso wie DU und ER! Ihr seid auch vollkommen!

 

Hier kommst Du zu Miss P TV!

 

xoxo Miss P

 

 

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